DIE 60ER JAHRE: ALLES BEGINNT IN EINEM SCHUPPEN.

Am 15. Januar 1961 übernimmt Rudolf Jänchen eine Blechverarbeitungsfirma in Berlin-Tempelhof. Zur ersten Ausstattung gehören ein Holzschuppen, eine kleine Werkstatt und ein Mitarbeiter, der Backbleche und Kuchenformen für Großbäckereien herstellt. Schnell erlernt Rudolf Jänchen die Grundlagen der Metallverarbeitung. Bald darauf vergeben Siemens und Lorenz SEL die ersten großen Aufträge an unser Unternehmen.

Mit einem Auftrag über 100 Türzargen für das Klinikum Steglitz wird der Grundstein für die Edelstahlbearbeitung gelegt.

DIE 70ER JAHRE: UNERMÜDLICHER EINSATZ ZAHLT SICH AUS.

Für unser Unternehmen beginnt eine Phase der technischen Weiterentwicklung. Neue, eigenständige Produkte aus Edelstahl entstehen. Die Produktion wird aufwändiger.

Bereits 1971 werden neue Werkstatträume in der Oberlandstraße 5 in Berlin–Tempelhof bezogen. Unser Maschinenpark wird um moderne Maschinen erweitert, die Belegschaft aufgestockt.

Der Schwerpunkt unseres Geschäfts liegt in den 70er Jahren im Kantinen– und Großküchenbereich. In dieser Zeit beginnen wir auch mit der Herstellung von Sanitärraumausstattungen.

DIE 80ER JAHRE: UNSER UNTERNEHMEN BLEIBT AUF KURS.

1989 fällt die Mauer. Mit der Wende bricht eine neue Zeit an – auch für unser Unternehmen.

Die erste Laserschneidemaschine kommt in unserer Werkstatt zum Einsatz. Durch Laserschneiden lassen sich nun auch komplexe Blechzuschnitte mit höchster Genauigkeit herstellen.

Kontinuierlich erwerben wir neues Know-how, um unser Angebot weiterzuentwickeln. Gleichzeitig bauen wir den Geschäftsbereich Großkücheneinrichtungen aus: Für die Berliner Stadtreinigung und die Bewag stellen wir in den 80er Jahren komplette Küchen und Kantinen auf.

Aus Spaß am Experimentieren mit dem Werkstoff Edelstahl wird auch mal etwas außer der Reihe probiert. So bekommt das Geländefahrzeug DKW Munga eine Karosserie aus Edelstahl.

DIE 90ER JAHRE: EDELSTAHL. EIN WERKSTOFF. VIELE MÖGLICHKEITEN.

1990 wird Johannes Jänchen Geschäftsführer der R. & D. Jänchen Edelstahlerzeugnisse GmbH. Das kaufmännische Know-how für die neue Aufgabe bringt der gelernte Feinblechner, der schon seine Ausbildung in unserem Unternehmen absolviert hat, durch ein anschließendes Studium der Betriebswirtschaftslehre mit.

Kontinuierlich wird die Edelstahlverarbeitung von uns ausgebaut. Wir bieten ein breit gefächertes Leistungsspektrum. Von der Anfertigung von Kleinteilen bis zur Produktion ganzer Serien: Mit modernen Technologien, z. B. Stanz- und Lasertechnik, werden Einzelstücke, Kleinserien und komplette Systemlösungen angefertigt.

In der Malteserstraße in Berlin-Marienfelde findet unser Unternehmen 1993 seinen neuen Firmensitz.

In Zusammenarbeit mit einem Künstler entstehen ab 1994 diverse kinetische Objekte aus Edelstahl.

HEUTE: HOCHWERTIGE EDELSTAHLVERARBEITUNG NACH MASS

2004 steigt der Seniorchef Rudolf Jänchen aus dem Unternehmen aus.

Heute ist unser Unternehmen gut aufgestellt. Unsere Kunden vertrauen unserer Erfahrung. Wir bieten ihnen maßgeschneiderte Lösungen, weit über das reine Edelstahlprodukt hinaus.

In der Entwicklung und Produktion konzentrieren wir uns auf einige Kernbereiche: Neben Funktionsmöbeln für den medizinischen Bereich gehören Laboreinrichtungen für sterile Bereiche in Krankenhäusern und Pharmaunternehmen und Sanitärraumausstattungen im gewerblich-öffentlichen Bereich zu unserer Produktpalette.

Unsere Produkte fertigen wir immer individuell, oft nur ein einziges Mal, an. Bei der Verarbeitung und Konstruktion von Edelstahl muss deshalb alles auf den Punkt passen. Die Begeisterung für diesen vielseitigen Werkstoff bestimmt nach wie vor unsere tägliche Arbeit – immer nach dem Motto „Edelstahl ist unsere Stärke“.